Katzenschreck / Marderschreck Test

Marderschreck: Ein probates Hilfsmittel gegen unerwünschte Besucher im PKW?

Von 300 Autos ist eins jährlich von Mardern und ähnlichen Tieren betroffen. Somit kommt ein Schaden von 50 bis 70 Millionen Euro zustande. Der Fahrzeughalter muss mit 300 Euro rechnen, um diese zu beseitigen. Das ist der Grund, warum der Marderschreck beliebter geworden ist. Dennoch gibt es einiges zu beachten, was diese Geräte anbelangt. Welche Alternativen gibt es darüber hinaus?

Weshalb wird oft ein Katzenschreck gekauft?

Meist kommen größere Schäden am Fahrzeug zustande, weil sich ein Tier im Motorraum eingenistet hat. Parken Sie mit Ihrem PKW in dem Revier eines anderen Marders, will er sich dem Geruch entledigen. Um dies zu erreichen, beißt er die Spuren weg und erwischt Kabel oder andere wichtige Teile.

Welche Geräte gibt es?

Es gibt viele Neuerungen, die auf dem Markt erhältlich sind. Sprays, Fallen, Katzenschreck und diverse Hausmittel können erworben werden.
Die Marderschreck Geräte arbeiten entweder mit Ultraschall oder mit Elektroschocks. Bedient sich eines dem Ultraschall, arbeitet es in einem Frequenzbereich, der für den Menschen nicht zu hören ist. Nur das Gehör vieler Tiere reagiert darauf. Gute und effektive Katzenschrecks variieren die Frequenz. Sie sind teurer und lassen sich leicht im Auto anbringen. Sie können ebenfalls für den Dachboden oder das gesamte Haus genutzt werden. Billigere Ausführungen des Marderschrecks bringen in vielen Fällen keinen Erfolg. Rechtlich gibt es keine klare Grundlage, ob gestörte Nachbarn gegen diese Art Vorrichtung vorgehen können, da manche leicht hörbar sind. Gesetzlich erlaubt ist der Katzenschreck.

Eine andere Art ist der Marderschreck mit Elektroschock. Er ist effektiver, da er wie ein Weidezaun funktioniert. Im unteren Motorraum werden Metallblättchen angebracht, die durch ein Steuergerät mit Strom versorgt werden. Für die Tiere ist dies ebenso ungefährlich wie der benannte Weidezaun. Gesetzlich sind sie ebenso erlaubt.

Weitere Möglichkeiten zum Schutz neben Katzenschreck / Marderschreck

Eine feste Kabelummantelung kann gleichermaßen wirksam sein. Der Marder wird nicht aus dem Motorraum verschwinden, aber er kann beispielsweise die Zündkabel nicht mehr beschädigen.

Eine Motorschutzwanne können Sie vorbeugend nutzen, wenn sie keine Löcher aufweist. Ein guter Nebeneffekt ist die Spritersparnis, da weniger Luft im Motorraum verwirbelt wird.

Die Marderfalle ist nur dann gesetzlich erlaubt, wenn Sie einen Jagdschein besitzen.

Sprays dienen selten als funktionstüchtiger Marderschreck oder Katzenschreck. Das beweisen einige Tests. In vielen Fällen kommt es zum gegenteiligen Ergebnis, weil die Tiere aggressiv auf andere Gerüche reagieren und mehr Schäden verursachen.

Bewegungsmelder mit Blitzlicht sind ebenfalls teilweise wirksam und schrecken die nachtaktiven und lichtscheuen Marder ab. Hier ist davon auszugehen, dass der Marderschreck nicht dauerhaft den gewünschten Erfolg bringt, da sie sich an die Verhältnisse gewöhnen könnten.

Fazit

Wie gehen Sie vor, um die Tiere effektiv und dauerhaft im Griff zu haben? Verschiedene Varianten zeigen sich hier auf. Die Beste ist es unterschiedliche Katzenschrecks zu nutzen. Eine Kombination aus Elektroschocks und Ultraschall bringt den größten Erfolg. Den Kabelschutz sollten Sie ebenso in Betracht ziehen, da er vor ungewollten Schäden schützt. Hausmittelchen, wie Hundehaare und Ähnliches bewirken ein vergleichbares Verhalten, wie diverse Duftsprays, die als Katzenschreck deklariert werden. Das Tier gewöhnt sich dran oder verursacht mehr Schäden als gewollt, weil es aggressiv auf diese reagieren kann.